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Lange Nacht der Wissenschaften in Berlin und Potsdam: 2. Juni 2012

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Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW)


© Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW)

Das DIW Berlin – Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung ist das größte Wirtschaftsforschungsinstitut in Deutschland. Die Kernaufgaben sind anwendungsorientierte Grundlagenforschung, wirtschaftspolitische Beratung und das Bereitstellen von Forschungsinfrastruktur.

Es wurden 10 Programmeinträge gefunden.

BVG Plan
9    Mitte/Friedrichshain
TAKTZEIT: 15 MINUTEN
Friedrichstraße/Taubenstraße
Der Veranstaltungsort ist für Rollstuhlfahrer zugänglich, Einschränkungen für einzelne Veranstaltungen sind möglich.Essen und Trinken vor OrtAbendkasse am VeranstaltungsortDeutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin)
Mohrenstraße 58, 10117 Berlin
Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)
Forschen am sozialen Leben
Jugendliche bleiben am liebsten in der Nähe von Mama und Papa. Im Laufe ihres Lebens werden die Deutschen zunehmend religiöser. Ungerechte Löhne begünstigen Herzerkrankungen. Diese Ergebnisse basieren auf Daten des SOEP – der größten und am längsten laufenden sozialwissenschaftlichen Erhebung in Deutschland. Für das SOEP beantworten Jahr für Jahr etwa 20 000 Menschen Fragen zu ihrer Arbeit und Gesundheit, zu ihrem Einkommen, ihrer Familie und ihrer Lebenszufriedenheit. In dieser Nacht tauschen wir Rollen: Forscher und Macher der Studie geben die Antworten. Wer möchte, kann selbst den Fragebogen beantworten und bei einem Verhaltensexperiment mitmachen – und so ein Stückchen mehr über sich erfahren.
INFOSTAND, MITMACHEXPERIMENT: 1. OG, Joan Robinson-Lounge
Graduate Center of Economic and Social Research
Graduate Center of Economic and Social Research
Das Graduate Center des DIW Berlin richtet sich an Doktorandinnen und Doktoranden aus aller Welt und bietet exzellente Ausbildung in Volkswirtschaftslehre und Methoden der angewandten Sozialwissenschaften. Wie ist das PhD Programm aufgebaut, welche Chancen bietet es? Fragen Sie unsere Doktorandinnen und Doktoranden!
INFOSTAND: 1. OG, Joan Robinson-Lounge
Vorträge am DIW Berlin
Unsere Wissenschaftler/innen referieren zu aktuellen Themen.
VORTRÄGE: Dauer: 50 Min., 1. OG, Schumpeter-Saal
Die wirtschaftlichen Chancen einer klugen Energiewende Die Energiewende ist realisierbar. Aber ist sie auch ökonomisch sinnvoll? Oder isoliert sich Deutschland dabei völlig? Müssen wir mit Blackouts und mit Strompreisexplosionen leben? Und: Wer trägt die Kosten? Prof. Dr. Claudia Kemfert beantwortet diese Fragen und unterstreicht die wirtschaftlichen Chancen, die in einer klugen Energiewende liegen. Hintergrund: Fossile Ressourcen wie Öl, Gas und Kohle sind endlich und verursachen klimagefährliche Treibhausgase. Die Katastrophe in Japan hat in Deutschland zu einem Umdenken in der Atompolitik geführt. Das Ziel der Bundesregierung, in den kommenden vier Jahrzehnten den Anteil der erneuerbaren Energien von heute 17 Prozent auf 80 Prozent zu erhöhen, ist jedoch grundsätzlich machbar. Prof. Dr. Claudia Kemfert ist Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance in Berlin. Bild 18.00 Uhr
Was läuft falsch im Bankensektor? Warum sind die Banken heute größer als vor der Krise, und was kann die Politik dagegen tun? Das gefährliche Wachstum der Banken wird überwiegend durch Fremdkapital finanziert ("Hebelung"). Prof. Dr. Dorothea Schäfer erklärt, wie eine funktionierende Regulierung aussehen müsste und warum die Hoffnung auf das neue Regelwerk Basel III trügerisch ist. Fremdfinanziertes Wachstum war einer der Hauptauslöser der Finanzkrise. Außerdem erhöht sich dadurch die Zahl der systemrelevanten Banken, die allein aufgrund ihrer Größe im Krisenfall die Rettung durch den Steuerzahler erzwingen können. Um dieser Geiselhaft zu entkommen und das gesamte Finanzsystem stabiler zu machen, ist eine Erhöhung der Eigenkapitalquote der Banken dringend geboten. Prof. Dr. Dorothea Schäfer, Forschungsdirektorin Finanzmärkte, Koordinatorin der Forschungsgruppe Finanzmärkte sowie Associate Professor an der Jönköping International Business School/Jönköping University. Bild 19.00 Uhr
Zehn Jahre Riester-Rente: ein Grund zum Feiern? Fehlende Transparenz und hohe Kosten – die Kritik an der Riester-Rente ist vielfältig und so alt wie das Gesetz selbst. Kornelia Hagen (DIW Berlin) und Dorothea Mohn (vzbv) erläutern das Riester-Sparen, decken die Unzulänglichkeiten der Riester-Produkte auf und schlagen Alternativen zur gesetzlichen Regulierung vor (keine Einzelfallberatung). Kornelia Hagen ist Verbraucherforscherin am DIW Berlin und hat mit ihrer im DIW Wochenbericht (Nr.47/2011) erschienenen Studie eine bis heute anhaltende Debatte über die Riester-Altersvorsorge angestoßen. Dorothea Mohn, Referentin für Altersvorsorge und Kapitalanlage beim Verbraucherzentrale Bundesverband, erklärt, welche Maßnahmen der vzbv zum Schutz der Verbraucher von der Politik fordert. Kornelia Hagen, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Wettbewerb und Verbraucher am DIW Berlin, Schwerpunkt Verbraucherforschung. Dorothea Mohn, Referentin für Altersvorsorge und Kapitalanlage bei der Verbraucherzentrale Bundesverband. Bilder 20.00 Uhr
Die neue Attraktivität Berlins und ihre Folgen Wenn der eigene Kiez sich plötzlich zum Szeneviertel mausert, ergreifen alteingesessene Berliner auf der Suche nach Authentizität und bezahlbaren Mieten nicht selten die Flucht. Die Regionalforscher Dr. Kurt Geppert und Prof. Dr. Martin Gornig erläutern aktuelle Trends und Probleme der Stadtentwicklungspolitik in Berlin. Berlin gewinnt sowohl als Wohnort als auch als Unternehmensstandort mehr und mehr an Attraktivität. Während in den vergangenen zehn Jahren die Beschäftigung in den großen Städten um fast vier Prozent zunahm, war in Deutschland insgesamt eine Stagnation zu verzeichnen. Die demografischen und ökonomischen Trends bedingen sich also gegenseitig. Welche Folgen hat das für die Hauptstadt? Dr. Kurt Geppert, Abteilungsleiter Kommunikation, Volkswirt. Prof. Dr. Martin Gornig, kommissarischer Abteilungsleiter Innovation, Industrie, Dienstleistung, Arbeitsschwerpunkte Empirische Regional- und Industrieökonomie, Evaluation von Regionalpolitik, Raumordnung, Stadtplanung. Bilder 21.00 Uhr
Deutsche Führungsetagen: männliche Monokulturen? Das Ziel, mehr Frauen für Spitzenpositionen in der Wirtschaft zu berücksichtigen, findet sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Politik immer stärkere Beachtung. PD Dr. Elke Holst untersucht, wie sich die Zahl der weiblichen Führungskräfte bis heute entwickelt hat und geht der Frage nach: Brauchen wir eine Frauenquote? Der angestrebte Zweck der Frauenquote ist die Gleichstellung von Frauen und Männern in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Da dies bislang nur im Schneckentempo vorangeht, gibt es nun Rückenwind aus Brüssel: EU-Justizkommissarin Viviane Reding droht der Privatwirtschaft mit einer europaweiten Quote, um die gläserne Decke in den bislang von Männern dominierten Führungsetagen zu durchbrechen. PD Dr. Elke Holst, Forschungsdirektorin und Senior Economist mit dem Arbeitsschwerpunkt Gender Studies. Bild 22.00 Uhr
Konjunkturprognose: zwischen Modell und Wirklichkeit Von der schwersten Rezession der Nachkriegszeit hat sich die deutsche Wirtschaft gut erholt. Nun bewegt sie sich erneut in unruhigem Fahrwasser. DIW-Deutschlandexperte Dr. Simon Junker erläutert die Zusammenhänge zwischen Binnen- und Weltwirtschaft und erklärt, warum es so schwierig ist, die wirtschaftliche Entwicklung vorauszusagen. Aufgabe der Konjunkturforschung ist es, die Schwankungen ökonomischer Größen wie Beschäftigung, Produktion und Preisen zu prognostizieren, um so der Politik entsprechende Handlungsempfehlungen zu unterbreiten. Die Prognose wird gestützt durch Modelle, jedoch reichen diese in der Regel nicht aus, um Unsicherheiten und einschneidende Ereignisse – wie etwa die Euro-Krise – abzubilden. Dr. Simon Junker, Wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Abteilungen Makroökonomie und Konjunkturpolitik mit den Arbeitsschwerpunkten Konjunkturanalyse und -prognose, Modellentwicklung und Methoden. Bild 23.00 Uhr
Wer wird Fußball-Europameister 2012? Zur Ökonomie des Sports Können Wirtschaftsforscher Sportergebnisse prognostizieren? Prof. Dr. Gert G. Wagner und der Soziologe Prof. Dr. Jürgen Gerhards haben auf Basis ökonomischer Analysen den Ausgang der letzten zwei Fussballwelt- und der letzten Europameisterschaften richtig prognostiziert. Gelingt es auch 2012, den Fußball-Europameister vor dem Anpfiff zu küren? Im TV wurde Krake Paul für seine Prognosen berühmt. Dass Ökonomen Sportergebnisse nicht nur prognostizieren, sondern auch erklären können, hat das Forscherteam bereits zur WM 2006, zur EM 2008 und zuletzt mit Weltmeister Spanien auch 2010 gezeigt. Um Mitternacht treten die beiden Forscher und Dr. Michael Mutz erneut den Beweis an, dass Sport und Ökonomie mehr verbindet als man vermuten mag. Univ.-Prof. Dr. rer. oec. Gert G. Wagner, Vorstandsvorsitzender des DIW Berlin, Lehrstuhlinhaber für Empirische Wirtschaftsforschung und Wirtschaftspolitik (TU Berlin); Prof. Dr. Jürgen Gerhards, Professor für Soziologie und Geschäftsführender Direktor des Institutes für Soziologie (FU Berlin). Dr. des. Michael Mutz, wiss. Mitarbeiter (FU Berlin). Bilder 0.00 Uhr
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