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Aller guten Dinge sind drei.

Zum dritten Mal laden Berlins Forscher in diesem Jahr zur Langen Nacht der Wissenschaften ein. Am Abend des 14. Juni werden sich die Hochschulen, die Forschungsinstitute und Universitätsklinika der Stadt für die Besucher öffnen. Wie in den vergangenen zwei Jahren wollen wir Ihnen Einblicke in die Welt der Gene und Photonen, in verschiedene Rechtstheorien und fremde Sprachen, in virtuelle Raumbilder und ganz reale technische Konstruktionen gewähren. Bei Vorträgen, Führungen, Experimenten, Diskussionen und Filmen können Sie die Geheimnisse und die reale Arbeitswelt der Wissenschaftler entdecken. Und Sie können auch selbst aktiv werden: Gene isolieren, Strom erzeugen, Sprachen lernen, programmieren und konstruieren.

Die Berliner Hochschulen und Forschungseinrichtungen zeigen in dieser einzigartigen Nacht, dass die Hauptstadt mit der Wissenschaft ein Pfund hat, mit dem sie wuchern kann. Breit und vielfältig sind die Themen, bedeutend die Resultate wissenschaftlichen Arbeitens. Trotz leerer öffentlicher Kassen, trotz Sparzwang und Mittelkürzung leisten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Beachtliches, um Bildung und Forschung auf hohem Niveau zu gewährleisten. Wissenschaft ist aber auch ein Wirtschaftsfaktor, der die Stadt stärkt und zahlreiche neue Arbeitsplätze schafft. Auch deshalb präsentieren die Wissenschaftler ihre Ergebnisse nicht nur dem Fachpublikum und dem interessierten Unternehmer, sondern ebenso engagiert der breiten Öffentlichkeit.

Mehr als 80.000-mal wurden im Jahr 2002 in der Nacht vom 15. zum 16. Juni die Türschwellen von über 70 wissenschaftlichen Einrichtungen in Berlin und Potsdam überschritten. Auf einen ähnlich großen Besucherandrang stellen wir uns auch in diesem Jahr ein. Und hoffen, durch eine optimale organisatorische und logistische Vorbereitung einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können.

Ab dem 26. Mai können Sie sich Ihr Lange-Nacht-Ticket im Vorverkauf an Theaterkassen, S-Bahnschaltern und in den S-Bahnkundenzentren sichern und damit den Vorteil einer kostenfreien Benutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel bereits bei der Anfahrt in unsere Häuser genießen. Neu in diesem Jahr ist das Familienticket für zwei Erwachsene und maximal drei Schüler, mit dem wir dem großen Interesse der jungen Generation für Wissenschaft und Forschung entgegen kommen.

Wir freuen uns auf die dritte Lange Nacht der Wissenschaften und auf ein neugieriges Publikum. Und wir sind überzeugt: Der guten Dinge können auch mehr als drei werden.

Wir danken der Technologiestiftung Innovationszentrum Berlin, die uns mit Mitteln der Europäischen Union (EFRE) kofinanziert, der Partner für Berlin GmbH für die großzügige Unterstützung sowie unseren Medienpartnern Berliner Zeitung und InfoRadio und der TIB Immobilien GmbH.

Prof. Dr. Kurt Kutzler
Präsident der Technischen Universität Berlin und
Vorsitzender des Kuratoriums Lange Nacht der Wissenschaften

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