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Glienicker Str. 100 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Experimentierplätze am Forschungsreaktor In dieser Langen Nacht öffnen wir für Sie die Experimentierbereiche um unseren Forschungsreaktor. Wir zeigen Ihnen, wie man mit Neutronen aus dem Reaktor herausfinden kann, wie verschiedenste Stoffe aufgebaut sind. Wir erklären in Führungen den Aufbau der Anlagen und was wir für die Sicherheit tun. |
Teilchenbeschleuniger und Augentumortherapie Mit schnellen Teilchen aus unserem Beschleuniger behandeln wir Augentumore, bestimmen die Zusammensetzung von Stoffen oder verändern gezielt ihre Struktur. In einem Rundgang können Sie die großen Anlagen sehen, die nötig sind, um diese Teilchen zu erzeugen und zu beschleunigen. Sie besuchen auch den Behandlungsraum für die Augentumortherapie. |
Metallschäume herstellen So leicht, dass er in Wasser schwimmt, und so stabil, dass man tragende Teile im Auto daraus bauen kann – diese hervorragenden Eigenschaften eröffnen Metallschäumen vielseitige Anwendungen. Bei uns können Sie selbst ein Stückchen Metall aufschäumen und mit nach Hause nehmen. |
Tiefe Temperaturen und starke Magnete Hier gefriert sogar die Luft: Erleben Sie Experimente mit flüssigem Stickstoff und Helium bei minus 200 Grad Celsius. Sehen Sie, wie sich Eigenschaften von Stoffen unter dem Einfluss von tiefen Temperaturen und starken Magnetfeldern verändern. |
Den Geheimnissen der Kunst auf der Spur In so manchem alten Kunstwerk sind wertvolle Informationen über Entstehungszeit und die Arbeitsweise des Künstlers verborgen. Naturwissenschaftliche Methoden bringen diese für Kunsthistoriker wichtigen Informationen zum Vorschein. Wir erklären Ihnen, wie man mit naturwissenschaftlichen Methoden das Unsichtbare eines Gemäldes sichtbar machen kann. |
Der dreidimensionale Blick ins Innere Mit dreidimensionalen Bildern erschließt sich vieles, was sonst im Verborgenen liegt. Mit tomographischen Verfahren machen wir das Innere von technischen Geräten und Bauteilen sichtbar – und das zerstörungsfrei. Erleben Sie eine Demonstration dieser Verfahren mit Bildern der interessantesten Untersuchungsobjekte. |
Spurenelemente: Forschen für die Gesundheit Spurenelemente kommen im Organismus nur in winzigen Mengen vor, sind für den Menschen aber lebensnotwendig. Doch welche Rolle spielen sie im Einzelnen? Und wie lassen sie sich nachweisen? Wir zeigen Ihnen unsere Methoden, mit denen man auch kleinste Spuren identifizieren kann. |
Kurzvorträge In kurzweiligen und allgemeinverständlichen Vorträgen berichten wir über unsere Forschungsarbeiten und Anlagen. |
Für Kinder und Jugendliche
In der Welt des Magnetismus und der Moleküle Das Schülerlabor lädt ein zu Mitmachexperimenten: Warum schwebt ein Graphitblättchen über einem Magneten? Wie kann man aus Magneten einen Beschleuniger bauen? Und wie kann man Fußbälle so dicht zusammenpacken, dass sie einer Kristallstruktur gleichen? |
Einblicke in die Nanowelt: Das Rasterelektronenmikroskop Wie mögen Dinge aussehen, wenn man sie auf das 500.000-fache vergrößert? Am Rasterelektronenmikroskop kann man es ausprobieren. Das Mikroskop tastet mit einem Elektronenstrahl Punkt für Punkt die Oberflächen von Gegenständen ab und bringt so wirklich ungewöhnliche Ansichten zum Vorschein. |
Kinderoase Kinder können bei uns unter Anleitung basteln, spielen oder auch gespannt einem Forscher bei seinem Vortrag zuhören: |
Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung |
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Seit 1992 forschen Wissenschaftler an der Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung über klimarelevante Prozesse in den arktischen und antarktischen Regionen unserer Erde. Mit Modellierungen der polaren Atmosphäre unter Einbeziehung der Wirkung von Aerosol- und Wolkenteilchen und den vorwiegend landgestützten Arbeiten in den Dauerfrostgebieten Sibiriens leistet das AWI in Potsdam einen wichtigen Beitrag zum Verständnis des Gesamtsystems Erde und der Vorhersage zukünftiger globaler Klimaänderungen. Neben den beiden unten aufgeführten Themenschwerpunkten der Langen Nacht und einem Kinderquiz präsentieren die AWI-Mitarbeiter zur Vertiefung folgende Vorträge:
• Ein Jahr unter Pinguinen - Eindrücke von einer Überwinterung auf der Neumayer-Station in der Antarktis
• Forschung an der Arktisstation auf Spitzbergen
• Optische Messungen in der arktischen Atmosphäre
• Dauerfrost in Sibirien - Archiv der Vergangenheit, Lebensraum der Gegenwart, Problem der Zukunft
• Den Eiszeiten auf der Spur - Klimaarchive in den Polargebieten
Aerosole in der Arktis Der Transport von Aerosolen ("Dreckpartikeln" in der Luft) aus den Industrieregionen in die Arktis hat Auswirkungen auf den Strahlungshaushalt der arktischen Atmosphäre. Die AG Atmosphärenforschung befasst sich u.a. damit, solche Ereignisse von "Arktischem Dunst" zu messen, in Klimamodellen zu berücksichtigen und deren Rolle in der Entwicklung der globalen Umwelt und des Klimas einzuschätzen. Es wird ein lasergestütztes LIDAR-Instrument zur Messung von Aerosolen vorgestellt, und die Bedeutung von Aerosolpartikeln in der Atmosphäre und ihre Wirkung auf das Klima insbesondere in der Arktis anhand von Postern und Vorträgen erklärt. |
Klimawandel in den Dauerfrostgebieten Sibiriens Anhand von Exponaten, Präsentationen, Vorträgen und Informationspostern werden den Besuchern Methoden zur Rekonstruktion der vergangenen und heutigen Landschaftsentwicklung in den eisreichen Dauerfrostgebieten Sibiriens vorgestellt. In den AWI-Laboratorien werden Methoden zur Bodenanalyse und mikrobiologische Messverfahren vorgeführt. Unter dem Mikroskop können Pollen, Käfer, und aquatische Organismen aus Sibirien betrachtet werden. Ein nachgestelltes Feldlager simuliert die Arbeitsbedingungen der Polarforscher in Sibirien. Herausgestellt werden soll die Bedeutung der klimarelevanten Umweltprozesse in den sibirischen Periglazialgebieten und deren Einfluss auf die globale Klimaentwicklung. |
Astrophysikalisches Institut Potsdam |
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Die Sonne ist einzigartig und doch nur ein gewöhnlicher Stern unter vielen Milliarden in unserer Milchstraße. Aber sie ist der einzige Stern, bei dem wir Details auf der Oberfläche beobachten können und wir spüren ihren Einfluss auf die Erde. Faszinierende Polarlichter sind zu sehen, wenn die Erde nach gewaltigen Sonneneruptionen, bei denen im Magnetfeld gespeicherte Energie freigesetzt wird, von Teilchenschauern getroffen wird.
Die physikalischen Vorgänge auf und in der Sonne experimentell und theoretisch zu untersuchen ist das Ziel der Sonnenforscher am Einsteinturm. Dazu dient er seit 1924 als äußere Hülle für ein Sonnenteleskop mit einem Linsenobjektiv von 60 cm Durchmesser und einer Brennweite von 14 m. Der Einsteinturm stellt eine der sehr seltenen Verknüpfungen zwischen Wissenschaft und Kunst dar, weil es dem Architekten gelang, sowohl die Anforderungen der Wissenschaft als auch seine eigenen Vorstellungen von Formgebung zu erfüllen.
Von der Gravitationsrotverschiebung zur Spektralpolarimetrie - Nachweis der Gravitationsrotverschiebung |
GFZ GeoForschungsZentrum Potsdam |
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Unsere Erde ist ein dynamischer Planet, der sich ständig verändert. Zu seiner Erforschung wird eine Fülle von Methoden und Geräten eingesetzt, von Satelliten über Tiefbohrungen bis hin zu Laborexperimenten. Das GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) stellt seine vielfältige Forschung mit verschiedenen Exponaten zum Anfassen vor:
- Das Tsunami-Frühwarnsystem für den Indischen Ozean in Vorträgen und Exponaten: 17.00, 18.30, 20.00, 21.30 Uhr
- Das GFZ-Geothermie-Projekt: Strom aus Erdwärme für nachhaltige Energieversorgung
- Satelliten blicken in das Sytem Erde: Peilen Sie Satelliten mit einem Laserteleskop an.
- Seismische Erkundung beim Tunnelbau: Mit Beethovens 9. in den Untergrund
- Eine virtuelle Fahrt ins Erdinnere: Der „Terranaut“ nimmt Sie mit
- Lassen Sie einen Vulkan rauchen und nehmen Sie ein Stück Vulkan mit nach Hause
- Erzeugen Sie Drücke wie im Erdkern
- Handgemachtes Erdbeben: Machen Sie Ihr Erdbebendiplom
Geowissenschaften heute: das ist eine fachübergreifende Erkundung des „Systems Erde“. Staunen Sie, wie viele Facetten unser Planet hat! Kurze Video-Vorträge und ein Wissenschaftsspaziergang über den Wissenschaftscampus mit seinen historischen Gebäuden (u.a. Einsteinturm) ergänzen das Programm. Auch für Ihr leibliches Wohl wird gesorgt, untermalt von Bossa-Nova unplugged.
Das vollständige Programm finden Sie unter:
http://www.gfz-potsdam.de/news/events/LangeNachtDerWissenschaften/2006/index.html
Vom Hauptbahnhof Potsdam gibt es einen halbstündlich fahrenden Shuttle-Bus zum Wissenschaftscampus auf dem Telegrafenberg.
Dr. Pohls Geotheater: „Die Zeitreise“ Wenn ein knuffiges Eisbär-Mädchen sich plötzlich zwischen riesigen Dinosauriern wiederfindet, ein Zeitwurm über die Bühne kriecht und ein Mammut in der Eiswüste nach etwas Essbarem sucht – dann hat jemand an den Hebeln der Zeitmaschine gespielt. Im GeoForschungsZentrum (GFZ) befördert die eigenwillige Maschine Darsteller und Zuschauer im Geotheater schnaufend und qualmend quer durch die Erdgeschichte. |
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) |
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Der menschgemachte Klimawandel verändert das Gesicht der Erde. Welche Möglichkeiten haben wir noch, seine Gefahren zu begrenzen und uns an die unvermeidlichen Folgen anzupassen? Das PIK untersucht wissenschaftlich und gesellschaftlich relevante Fragestellungen in den Bereichen Globaler Wandel, Klimawirkung und Nachhaltige Entwicklung. Es forscht in einem der schönsten historischen Wissenschaftsgebäude Europas.
Vorträge
Sie fragen - Wir antworten! Dialog zum Klimawandel und seinen Folgen (Prof. Dr. F.-W. Gerstengarbe und Dr. P.C. Werner vom PIK - mitdiskutieren wird auch die Parlamentarische Staatssekretärin für Umwelt Astrid Klug) |
Demonstrationen
Spiele
Film
Ausserdem