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Die Erde ist eine Scheibe

Schon in der Antike war bekannt, dass die Erde eine Kugel ist. Angeblich ging dieses Wissen im Mittelalter verloren. Das ist jedoch ein Mythos, der erst in der Renaissance aufkam und sich im 19. Jahrhundert durchsetzte. Tatsächlich glaubte schon zu Zeiten von Kolumbus so gut wie niemand, man würde bei der Reise über den Atlantik irgendwann über den Rand der Erde fallen.

Die Idee einer Scheibenerde vertreten heute wohl nur noch die Anhänger der Flat-Earth-Theorie. In ihr Weltbild passt nur, was selbst mit eigenen Sinnen zu überprüfen ist. Der Horizont kann für sie nicht gekrümmt sein − sonst müsse man beim Laufen ja irgendwann abrutschen. Sie widersprechen damit einem Grund-Prinzip moderner Wissenschaft: Theorien werden nicht durch die eigene Gefühls- und Vorstellungswelt bestätigt, sondern allein durch die jederzeit sowie von anderen nachvollziehbare Evidenz (Plausibilität) ihrer Beweisführung.  

 

Quellen:

https://www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/59324222/FoFra_2015_2_Licht_und_Dunkel_im_Zeitenlauf_Finsteres_Mittelalter.pdf  

https://www.planet-schule.de/mm/die-erde/Barrierefrei/pages/Lebenslaenglich_fuer_Galilei.html

https://www.etp.physik.uni-muenchen.de/members/former-members/graw_gerhard/kopernikus-galilei-16-2.pdf

https://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2014/12/12/ist-die-erde-vielleicht-doch-eine-scheibe/