Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH (KWB)

©KWB
Veranstaltungsort während der Langen Nacht:
Lise-Meitner-Haus, Institut für Physik der HU | Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH (KWB)
Newtonstraße 15, 12489

Anfahrt:
Tram61, Tram63, Bus162, Bus164 bis Walther-Nernst-Str.
Haltestellen:
Walther-Nernst-Str. und Newtonstraße/Abram-Joffe-Str.
Über:
Vom Forum/Erwin-Schrödinger-Zentrum verkehrt ein LNDW-Sonderbus alle 30min bis Haltestelle Newtonstraße/Abram-Joffe-Str.
Regen bringt Segen? Nach den heftigen Regenfällen des vergangenen Sommers sind Zweifel durchaus berechtigt. Warum kann man nach starken Regenfällen nicht mehr in den Stadtgewässern baden? Warum haben begrünte Dächer und Fassaden einen positiven Einfluss auf das Stadtklima und die Gewässerqualität? Warum gab es in Berlin trotz einer aufwändig betriebenen Kanalisation Überflutungen von Straßen, Kellern und U-Bahnschächten? Mit Vorträgen, Führungen und Exponaten möchten wir Ihnen zeigen, wie die Regenwasserbewirtschaftung in Städten funktioniert und welchen Mehrwert dezentrale Systeme für die Lebensqualität in Städten entfalten können.
Regenwassereinleitung© Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH
Rauchen gefährdet die Gesundheit von Gewässern?
Beginn: 18.30 Uhr, Dauer: 15 min; Vortrag

Weggeworfene Zigarettenstummel enthalten noch sehr viel Nikotin. Das Verschlucken von wenigen Kippen kann zu Vergiftungen führen. Neueste Untersuchungen haben gezeigt, dass dieses Nervengift in erheblichen Mengen in unseren Gewässern gemessen werden kann. Über welche Wege kommt es dorthin? Welche Folgen kann das haben?


Fassadenbegrünung Lise-Meitner-Haus, Institut für Physik der HU© Andreas [FranzXaver] Süß
Mit Regenwasser Gebäude kühlen – Führung durch das Lise-Meitner-Haus
Beginn: 18.00 Uhr, Dauer: 60 min; Führung

Grüne Dächer, begrünte Wände und Fassaden vereinen wie keine anderen Maßnahmen eine Vielzahl von positiven Effekten für Menschen, Umwelt und Gebäude. Beispielhaft hierfür ist das Physikgebäude der HU in Berlin-Adlershof. Einen Schwerpunkt bildet hier das Konzept der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung mit Gebäudekühlung und -begrünung. Das Regenwasser wird in Zisternen eingeleitet und für die Bewässerung der Fassadenbegrünung sowie die Erzeugung von Verdunstungskälte in Klimaanlagen genutzt. Der Erfolg ist messbar - dies zeigen wissenschaftliche Untersuchungen der TU Berlin.


    • Anreise: Tram61, Tram63, Bus162, Bus164 bis Walther-Nernst-Str.
      Haltestelle: Walther-Nernst-Str. und Newtonstraße/Abram-Joffe-Str.
      Über: Vom Forum/Erwin-Schrödinger-Zentrum verkehrt ein LNDW-Sonderbus alle 30min bis Haltestelle Newtonstraße/Abram-Joffe-Str..
      • ab 17.00 Uhr Experiment | Infostand  für Kinder über 10 Jahren

        Regen bringt Segen? Spätestens wenn der eigene Keller unter Wasser steht, kann man diese Redensart nicht mehr so leicht nachvollziehen. Um Überflutungen zu vermeiden, betreiben Städte daher aufwändige Kanalsysteme und leiten Regenwasser von Dach- und Straßenflächen mehr oder weniger direkt in die Flüsse, allerdings mit negativen Folgen für die Gewässerqualität. Wir möchten Ihnen zeigen, dass Regenwasser auch als Ressource mit vielen positiven Effekten für die Stadt genutzt werden kann. Wie funktioniert Regenwasserbewirtschaftung? Was sind die Herausforderungen und woran wird geforscht?

        Experiment, Infostand, Technik, Technik, Umwelttechnik/Umweltwissenschaften, Wasserwirtschaft

        15 | Lise-Meitner-Haus, Institut für Physik der HU | Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH (KWB)
        Newtonstraße 15
        12489 Berlin
        Raum: 1. OG, Raum 2.102

      • ab 17.00 Uhr Ausstellung

        Mit der Poster-Ausstellung "Berlin baut Zukunft - Ökologische Gebäudekonzepte" werden ausgewählte Projekte und Forschungsvorhaben vorgestellt, bei denen die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen als Projektpartnerin verschiedener Institutionen mitgearbeitet hat. Die Ausstellung soll die Neugierde auf Verfahren und Technologien zur dezentralen Regenwasserbewirtschaftung wecken und zur weiteren Diskussion anregen.

        Ausstellung, Naturwissenschaften, Technik, Architektur, Ingenieurwissenschaften, Städteplanung, Umwelttechnik/Umweltwissenschaften, Wasserwirtschaft

        15 | Lise-Meitner-Haus, Institut für Physik der HU | Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH (KWB)
        Newtonstraße 15
        12489 Berlin
        Raum: 1. OG, oberhalb des Foyers

      • Beginn: 18.00 Uhr, Dauer: 60 min; Führung

        Grüne Dächer, begrünte Wände und Fassaden vereinen wie keine anderen Maßnahmen eine Vielzahl von positiven Effekten für Menschen, Umwelt und Gebäude. Beispielhaft hierfür ist das Physikgebäude der HU in Berlin-Adlershof. Einen Schwerpunkt bildet hier das Konzept der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung mit Gebäudekühlung und -begrünung. Das Regenwasser wird in Zisternen eingeleitet und für die Bewässerung der Fassadenbegrünung sowie die Erzeugung von Verdunstungskälte in Klimaanlagen genutzt. Der Erfolg ist messbar - dies zeigen wissenschaftliche Untersuchungen der TU Berlin.

        Führung, Naturwissenschaften, Technik, Architektur, Gartenbau, Umwelttechnik/Umweltwissenschaften, Wasserwirtschaft

        15 | Lise-Meitner-Haus, Institut für Physik der HU | Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH (KWB)
        Newtonstraße 15
        12489 Berlin
        Raum: 1. OG, Raum 2.102

      • Beginn: 18.30 Uhr, Dauer: 15 min; Vortrag

        Weggeworfene Zigarettenstummel enthalten noch sehr viel Nikotin. Das Verschlucken von wenigen Kippen kann zu Vergiftungen führen. Neueste Untersuchungen haben gezeigt, dass dieses Nervengift in erheblichen Mengen in unseren Gewässern gemessen werden kann. Über welche Wege kommt es dorthin? Welche Folgen kann das haben?

        Vortrag, Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurwissenschaften, Ökologie, Umwelttechnik/Umweltwissenschaften, Wasserwirtschaft

        15 | Lise-Meitner-Haus, Institut für Physik der HU | Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH (KWB)
        Newtonstraße 15
        12489 Berlin
        Raum: 1. OG, Raum 2.102

      • Beginn: 19.00 Uhr, Dauer: 15 min; Vortrag

        Berlin im Jahrhundertregen. Am 29. Juni 2017 gingen in einigen Berliner Ortsteilen fast 200 Liter pro Quadratmeter Regen nieder. Eine riesige Menge, gemessen am langjährigen Berliner Durchschnitt von 600 Litern pro Jahr. Die Folgen haben wir alle selbst erlebt: überflutete Stassen, U-Bahnhöfe und Keller unter Wasser, verschmutzte Gewässer. Aber wo war Berlin tatsächlich überflutet? Wir haben die sozialen Medien durchforstet, um eine Antwort zu finden.

        Vortrag, Naturwissenschaften, Technik, Fotografie, Umwelttechnik/Umweltwissenschaften, Wasserwirtschaft

        15 | Lise-Meitner-Haus, Institut für Physik der HU | Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH (KWB)
        Newtonstraße 15
        12489 Berlin
        Raum: 1. OG, Raum 2.102

      • Beginn: 19.30 Uhr, Dauer: 15 min; Vortrag

        Die Badewasserqualität von Flüssen kann stark schwanken. Ein großer Einflussfaktor ist das Wetter. Besonders nach starken Regenfällen können Krankheitserreger in die Flüsse gelangen. Die Folgen sind eine Gefährdung der Badenden oder pauschale Badeverbote. Die tatsächliche hygienische Gewässerqualität vor Ort an Badestellen ist aber das Resultat verschiedener Faktoren. Wir möchten Ihnen erläutern, welche hier eine Schlüsselrolle spielen, wie sie zusammenwirken und wie man mit statistischen Modellen ein Echtzeit-Informationssystem zu regionalen Vorhersagen der Badewasserqualität aufbauen kann.

        Vortrag, Mensch und Gesellschaft, Naturwissenschaften, Bauingenieurwesen, Ökologie, Umwelttechnik/Umweltwissenschaften, Wasserwirtschaft

        15 | Lise-Meitner-Haus, Institut für Physik der HU | Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH (KWB)
        Newtonstraße 15
        12489 Berlin
        Raum: 1. OG, Raum 2.102

      • Beginn: 20.00 Uhr, Dauer: 15 min; Vortrag

        Zur Vermeidung von Überflutungen werden in unseren Städten aufwändige zentrale Kanalsysteme betrieben. Regenwasser wird hier von Dach- und Straßenflächen mehr oder weniger direkt in Seen und Flüsse abgeleitet, allerdings mit negativen Folgen für die Gewässerqualität. Es geht aber auch anders! In der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung werden Niederschläge direkt vor Ort wieder dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt. Und das mit positiven Effekten für die Lebensqualität und die Stadtökologie! Wir zeigen Ihnen, wie Regenwasser in der Stadt vom Problem zur Ressource werden kann.

        Vortrag, Naturwissenschaften, Technik, Architektur, Ökologie, Städteplanung, Umwelttechnik/Umweltwissenschaften, Wasserwirtschaft

        15 | Lise-Meitner-Haus, Institut für Physik der HU | Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH (KWB)
        Newtonstraße 15
        12489 Berlin
        Raum: 1. OG, Raum 2.102

      • Beginn: 20.30 Uhr, Dauer: 15 min; Vortrag

        Bei Starkregenereignissen fließt ein erheblicher Teil des Regens aus der Innenstadt Berlins in die Stadtspree und innerstädtische Kanäle wie den Landwehrkanal. Dies stellt für die Fische allerdings keine willkommene Erfrischung dar. Durch den Überlauf der Mischkanalisation gelangt auch häusliches Abwasser in die Gewässer, was für die Fischpopulation lebensbedrohlich werden kann. Welche Situationen sind aber besonders problematisch? Und was kann dagegen getan werden? Dank numerischer Modellierung des Kanalsystems und des Gewässers können wir Ihnen darauf Antworten geben.

        Vortrag, Naturwissenschaften, Technik, Informatik, Ökologie, Umwelttechnik/Umweltwissenschaften, Wasserwirtschaft

        15 | Lise-Meitner-Haus, Institut für Physik der HU | Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH (KWB)
        Newtonstraße 15
        12489 Berlin
        Raum: 1. OG, Raum 2.102

      • Beginn: 21.00 Uhr, Dauer: 15 min; Vortrag

        Der Berliner Halensee im Westen der Stadt war bis in die späten 80er Jahre des letzten Jahrhunderts ein beliebtes Freizeitgewässer. Ab 1990 wurde der See für Badende gesperrt – aus hygienischen Gründen! Seit letztem Jahr ist er wieder zum Baden freigegeben. Was war die Ursache für die starke Verschmutzung? Wie wurde der See saniert? Sind diese Erfolge auf andere Seen übertragbar?

        Vortrag, Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurwissenschaften, Ökologie, Umwelttechnik/Umweltwissenschaften, Wasserwirtschaft

        15 | Lise-Meitner-Haus, Institut für Physik der HU | Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH (KWB)
        Newtonstraße 15
        12489 Berlin
        Raum: 1. OG, Raum 2.102

      • Beginn: 21.30 Uhr, Dauer: 10 min; Vortrag

        Nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch in Städten werden Pestizide eingesetzt. In Parks und Straßenland soll damit der Wildwuchs von Unkräutern kontrolliert werden. Aber auch Baustoffe können Pestizide enthalten, um unerwünschten Bewuchs, z.B. an Hausfassaden, zu vermeiden. Leider werden diese Stoffe aber durch Regenwasser abgewaschen und in die Gewässer geschwemmt. In Berlin jährlich über 100 Kilogramm! Um welche Substanzen handelt es sich? Gibt es besondere Hotspots? Welche Relevanz haben städtische Belastungsquellen im Vergleich zur Landwirtschaft?

        Vortrag, Naturwissenschaften, Technik, Bauingenieurwesen, Ökologie, Umwelttechnik/Umweltwissenschaften, Wasserwirtschaft

        15 | Lise-Meitner-Haus, Institut für Physik der HU | Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH (KWB)
        Newtonstraße 15
        12489 Berlin
        Raum: 1. OG, Raum 2.102