Mit Experimenten, Wissenschaftsshows, Vorträgen, Laborführungen und vielen anderen Veranstaltungen bieten rund 60 Einrichtungen ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie: Wie Pflanzen ihre Umwelt wahrnehmen, wie nach ressourcenschonenden Batterien geforscht wird oder welche Auswirkungen Mikroplastik auf unser Gehirn haben kann. Die Lange Nacht der Wissenschaften beschäftigt sich mit alltäglichen und zukunftsrelevanten Fragen, die die Gesellschaft bewegen und bietet tiefe Einblicke in Naturwissenschaft und Technik, Bildung und Forschung, Mensch und Gesellschaft, Medizin und Gesundheit sowie Kunst und Kultur.
„Roboter selbst steuern, Krankheiten besser verstehen oder Klimaforschung hautnah erleben: Die Lange Nacht der Wissenschaften verwandelt Berlin auch in diesem Jahr wieder in ein großes Experimentierfeld. Überall öffnen Wissenschaftseinrichtungen ihre Türen - es wird ausprobiert, gestaunt und diskutiert. Viele der Angebote knüpfen direkt an Fragen aus unserem Alltag an und zeigen, wie Forschung ganz konkret unser Leben verbessert. Wer dabei ist, geht mit neuen Ideen, neuen Perspektiven – und oft sogar mit einem konkreten Berufswunsch nach Hause. Ich lade alle herzlich ein, sich begeistern zu lassen und Berlins herausragende Wissenschaft einmal ganz neu zu erleben.“ sagte Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege.
Folgende Programmhighlights wurden im Rahmen des Pressegesprächs im Max Delbrück Center vorgestellt:
The Place to Bean: Die Welt als Pflanze erleben
Luca Hilbrich, Prof. Dr. Katrin Wolf & Jasper Flügge (Berliner Hochschule für Technik)
Wie fühlt es sich an, die Welt als Pflanze zu erleben? Teilnehmende können in einer interaktiven virtuellen Pflanzenrealität erfahren, wie Pflanzen auf Berührungen und Emotionen reagieren. Mit diesem einzigartigen Perspektivwechsel wird den Besucher*innen pflanzliche Wahrnehmung nähergebracht.
Berlin Battery Lab: BAM, HU, HZB – gemeinsam Batterieforschung erleben
Dr. Jonas Geisler & Sonja Specks (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung / Humboldt-Universität zu Berlin / Helmholtz-Zentrum Berlin)
Das Berlin Battery Lab (BBL) ist eine gemeinsame Forschungsplattform der Bundesanstalt für Materialforschung und -planung (BAM), der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB). Im Mittelpunkt stehen nachhaltige Batterietechnologien der nächsten Generation – insbesondere Natrium-Ionen-Batterien als ressourcenschonende Alternative zu heutigen Lithium-Ionen-Systemen. Das BBL bündelt Grundlagenforschung, Materialentwicklung, Zellfertigung und Sicherheitsprüfung an einem Standort und schafft damit eine Brücke zwischen Wissenschaft und industrieller Anwendung.
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Was macht Mikroplastik im Gehirn?
Robert Zinzen & Paula Leupold (Max Delbrück Center)
Mikroplastik ist praktisch überall. Doch was passiert, wenn es ins Gehirn gelangt? Am Max Delbrück Center wird mithilfe von Hirn-Organoiden, Einzelzelltechnologien und aufwendigen lichtmikroskopischen Aufnahmen daran gearbeitet, um Antworten auf diese Frage zu finden. Diese Nervenzell-Bilder können Besucher*innen der Langen Nacht mit VR-Brillen ansehen und damit eine neue Perspektive auf diese wichtige medizinische Forschung gewinnen.
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Sollten Sie den Livestream verpasst haben, können Sie die gesamte Pressekonferenz hier noch einmal ansehen: YouTube












