Zentrum
Mitte, Wedding, Moabit, Kreuzberg

man© Public Domain
Wie wenig Online darf es sein? Über die Untergrenze eines bekömmlichen Informiertseins
Beginn: 22.30 Uhr, Dauer: 45 min; Vortrag

Gegenstrategien zur akuten Informationsüberflutung (wie Firmen-E-Mail-Sperre und „Digital Detox“) sind oft zu unpräzise, um zielführend helfen zu können: Zu große Offlinephasen sind weder hilfreich noch wünschenswert. Doch wieviel Online-Zeit wird eigentlich benötigt, um auf dem Laufenden zu bleiben – und ab wann wird die Internetnutzung inhaltlich redundant, reine Unterhaltung oder gar gefährlich? Der Vortrag soll Strategien aufzeigen, die Informiertheit sicherstellen, individuelle Freiräume skizzieren und vor Überforderung schützen.

28 | Hochschule Fresenius · Standort Berlin
Jägerstraße 32
10117 Berlin
Raum: 4. OG, Raum B3

Sokyrynci am Zbruč: zwei Dörfer – zwei Konfessionen© Sabine von Löwis
Phantomgrenzen: Auf Spurensuche von Berlin nach Sokyrynci (Ukraine)
Beginn: 19.30 Uhr, Dauer: 45 min; Vortrag

Was passiert mit Grenzen, wenn sie aufgehoben werden? Anhand von zwei Fallbeispielen – der Westukraine und der Berliner Mauer – zeigen wir, wie Grenzen, die längst nicht mehr existieren, als Phantomgrenzen noch heute die Räume und das Leben der Menschen prägen.


© DIPF/BBF 2018
"Den Esel reiten lebenslang nur träge Taugenichts!" – Über Strafe und Beschämung in der Schulgeschichte
Beginn: 21.45 Uhr, Dauer: 30 min; Vortrag

‚Eselsritt‘ und Rohrstock waren bereits seit dem Mittelalter bis weit in die Neuzeit gern eingesetzte Disziplinierungsmittel nicht nur in Justiz und Militär, sondern auch in der Schule. Im Laufe der Zeit entwickelten die Lehrkräfte jedoch viele weitere, subtilere Bestrafungspraktiken: vom Eintrag im Zeugnis oder Klassenbuch, Stehen in der Ecke oder Sitzen in der letzten Reihe bis hin zum Vorrechnen an der Tafel oder Nachsitzen. Anhand anschaulicher Beispiele führt Sie der Vortrag durch die Geschichte der schulischen Straf- und Beschämungspraxis.