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Pressegespräch vor der LNDW

Das Pressegespräch vor der LNDW 2024 in der Humboldt-Universität Berlin. Mit Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Dr. Ina Czyborra.

Mit Experimenten, Wissenschaftsshows, Vorträgen, Laborführungen und vielen anderen Veranstaltungen bieten rund 60 Einrichtungen ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie: Ein Pflegeroboter, der Pflegekräfte entlasten soll und die Antwort auf die Frage, wie Öl, das zum Frittieren von Pommes genutzt wurde, weiterverwendet werden kann. Außerdem wie Grünflächen in Brasilien als grüne Infrastrukturen nutzbar gemacht werden können, oder wie man Berlin botanisch-architektonisch gestalten kann. Die Lange Nacht der Wissenschaften beschäftigt sich mit alltäglichen und zukunftsrelevanten Fragen, die die Gesellschaft bewegen und bietet tiefe Einblicke in Naturwissenschaft und Technik, Bildung und Forschung, Mensch und Gesellschaft, Medizin und Gesundheit sowie Kunst und Kultur.

„Es ist großartig, dass sich erneut so viele wissenschaftsnahe und wissenschaftliche Einrichtungen dazu bereit erklärt haben, ihre Tore für Menschen zu öffnen, die ein großes Interesse an Forschung haben. Besonders freue ich mich darüber, dass in diesem Jahr viele weitere neue Standorte hinzugekommen sind. Die LNDW 2024 bietet eine herausragende Gelegenheit, die Vielfalt und Innovationskraft der Wissenschaftslandschaft Berlins kennenzulernen“, betonte Prof. Dr. Julia von Blumenthal, Vorstandsvorsitzende des LNDW e. V. und Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin anlässlich des heutigen Pressegesprächs.


„Die Lange Nacht der Wissenschaften steht für die Verbindung von Wissenschaft mit den Menschen in unserer Stadt. Wissenschaft sucht in den Themenfeldern wie Ökologie und Klimawandel, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Mobilität oder Gesundheitsversorgung Antworten auf wichtige gesellschaftsrelevante Fragen. Die zahlreichen innovativen Veranstaltungsformate machen die Lange Nacht der Wissenschaften am 22. Juni 2024 zu einer außergewöhnlich gelungenen Veranstaltung, die Forschung greifbar macht und gerade bei den jüngsten Besucherinnen und Besuchern Neugierde und Begeisterung weckt“, sagte Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege.

 

Folgende Programmhighlights wurden im Rahmen des Pressegesprächs in der Humboldt-Universität vorgestellt:  

1) Mensch und Maschine: Roboter in der Pflege
Swana Hoffmann (Gesundheitscampus am ukb Berlin e.V), Mathias Krinke, (pi4_robotics GmbH/Gesundheitscampus am ukb Berlin e.V) 

Mehr als 12 Kilometer laufen viele Pflegekräfte pro Tag. Der Workerbot 9 care Home Roboter soll Pflegepersonal entlasten und pflegebedürftige Menschen unterstützen.

2) Von den Pommes zur Gabel und wieder zurück – nachhaltige Kunststoffe aus Abfall
Annika Brehmer (Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK)

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was mit dem Öl geschieht, das zum Frittieren von Pommes verwendet wird? Im Biolabor des Fraunhofer-Institut IPK wird es als Nahrungsquelle für Mikroorganismen genutzt, die daraus biologisch abbaubare Kunststoffe erzeugen.

3) Global Climate Call
Daniel Falcone (Universidade de São Paulo), Bastian Herbst (Humboldt Labor)

Der Amazonas-Regenwald als einstige "grüne Lunge" muss zunehmend urbaner Entwicklung weichen. Das Humboldt Labor schaltet zur LNDW und zum Pressetermin live zu Forscher Daniel Falcone nach Brasilien, der untersucht, wie man Grünflächen als grüne Infrastrukturen nutzbar machen kann.

4) Agritecture
Marcel Robischon (Humboldt-Universität), Susanne Junker (Berliner Hochschule für Technik)

Den Bogen zu Berliner grüner Infrastruktur spannt das Lehr- und Forschungsprojekt Agritecture. Marcel Robischon, Professor für Agrarökologie und Susanne Junker, Professorin für Architektur, Innenarchitektur und Visualisierung, widmen sich der Verbindung von Agrarökologie und Architektur.

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